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Schildkröten begleiten mich nun schon seit über 50 Jahren. Solange ich zurückdenken kann sind Landschildkröten in unserem Garten auf der Wiese herumgelaufen und Wasserschildkröten in einem, damals noch betonierten, Gartenteich geschwommen.
Ich kann mich auch noch sehr gut daran erinnern, dass die Landschildkröten in Schuhkartons bei uns auf der Terrasse standen und tagsüber in einem hasengitterähnlichen Laufstall auf die Wiese durften. Damals wusste mein Vater über die Tiere noch sehr wenig.
Gefüttert wurden die Schildkröten mit Tomaten, Gurken, Bananen, Äpfeln, Pfirsichen, Erdbeeren und vorzugsweise selbst mit Küchenabfällen und Essensresten, wie Nudeln und dergleichen. Man fütterte die Schildkröten sogar mit in Milch eingeweichtem Weisbrot, weil das ja auch die Igel gerne fraßen. Als besonderer Leckerbissen wurde Hackepeter (Gehacktes Schweinefleisch) angeboten. Die Schildkröten liebten diese Ernährung, obwohl sie aus heutiger Sicht völlig ungeeignet war und in den meisten Fällen zum frühzeitigen Tod der Tiere führte.
Natürlich haben die Schildkröten auf der Wiese auch Pflanzen gefressen und bekamen zusätzlich Löwenzahn, Klee und Wegerich, viel mehr Futterpflanzen hat mein Vater und anfänglich auch ich, gar nicht gekannt.
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